Birdmask - I'm Fine (and other lies) (2014)

Pop-Kaleidoskop in 18 Teilen

Weder Songschreiber noch Musikhörer sind immer gleich gut drauf, manchmal eilt das Leben dahin, manchmal schleppt man sich nur so weiter. Dieses Lebenslaunen-Spektrum spiegelt sich auch im Album 'I'm fine (and other lies)' wider. Manuel Gagneux, der Mann hinter Birdmask, hat mit den 18 Titeln des Albums musikalisch in die verschiedensten Popkisten gegriffen, der Opener 'Penned' ist melancholischer, ja schon fast Dreampop. Bevor man aber die Gelegenheit hat, sich auf weitere Stücke dieser Art einzustellen, kommt schon 'I'm fine (and other lies)' daher und mit einer wunderbar - auch ironischen - Schräglage kann man sich mitreißen lassen (gibt es nicht eine Band namens Vampire Weekend oder so ähnlich?). So geht das immer weiter mit der Abwechslung. Hervorzuheben sind noch das verspielt orchestrale 'To Azla' und 'Hunters'. Das Album ist eine Entdeckungsreise: bitte sofort buchen und nicht auf Restplätze hoffen.

 

 

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